Portrait Die Skop Klarheit

Mein Ziele in der bildenden Kunst: - Malerei mit Naturfarben: eine sich am Umweltbewusstsein orientierte Malerei. - Die Wiederbelebung der Kachelmalerei in Schleswig-Holstein unter besonderer Berücksichtigung der Traditionen des Ostsee-Raumes. - Moderne Farben in der Aquarellmalerei (Dekorative Malerei, Reisebücher und Buchillustration)

Mein Lebenslauf

Dr. phil. Katja Brockmöller (geb. Skop), geb. am 21. März 1963, in Hamburg Altona, aufgewachsen in der Sternstraße in Kiel, verheiratet seit Mai 2001.

In meiner Kindheit erhielt ich eine frühe Förderung im Bereich der Kunst durch meine kunstbegeisterte Mutter. So habe ich einige Kunstkurse in den Ateliers der Legienstraße in Kiel gemacht. Ich war im Atelier Blaue (Plastik), welches nach dem Tod des schleswig-holsteinischen Bildhauers Alwin Blaue von seiner Ehefrau weiter geführt wurde. Zudem besuchte ich diverse Veranstaltungen im Atelier Techant, wo ich Kachelmalerei erlernte. Da ich keinen wirklichen Kunstunterricht an den Schulen hatte, nutzte ich die Möglichkeit des externen Kunstunterrichts, den die Volkshochschulen und Privatlehrer anboten. Man kann wohl behaupten, dass ich vor allem während meiner Jugend ein echtes "Kind der Volkshochschule" war.

1979-80 Bürogehilfin; 1980-81 Reisen; 1981 Fast 3-jährige Ausbildung zur Schriftsetzerin (Blei- und Fotosatz); 1983-86 Bürogehilfin; 1986 Duale Ausbildung als staatlich examinierte Altenpflerin (Diakonie):1988 Staatliche Anerkennung Altenpflegerin; 1986 bis 2004 Tätigkeit als staatlich examinierte Altenpflegerin; 2001-2009 Elternzeit und Hochschulstudium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; (Kunstgeschichte, Ur- und Frühgeschichte und Archäologie) 2009 Magistra Artium ab 2009 Kunsthistorikerin, Kunstdozentin, Kunstvermittlerin. 2009-2016 Promotion an der CAU Kiel. Kunsthistorische Dissertation über den Maler, Kunstkritiker und Netzwerker Momme Nissen (1870-1943). Publikation im Handel als Buch

"Momme Nissen (1870-1943) Maler, Kunstkritiker und Netzwerker der niederdeutschen Heimatkunst"" (ISBN 978-3-8300-9970-3) seit Mai 2018: Verlag Dr. Kovac in Hamburg

Ich arbeite seit 2009/2010 als Honorarkraft an verschiedenen Volkshochschulen in Schleswig-Holstein. Dort unterrichte ich freie Malerei im Bereich der Jugend-und Erwachsenenbildung und halte kunsthistorische Vorträge.

Parallel zur künstlerischen Betätigung bildet die Publikation das i-Tüpfelchen meiner Tätigkeit als Kunsthistorikerin.

Laufende Arbeiten:

1.) Die Hamburger Druckerei Jean Holze - Gewerkschaftsarbeit und kleinformatige Kunst. (Firmengeschichte)

2.) Altern ist eine Kunst - praktisch erprobte und ausgearbeitete Arbeitsblätter mit vielfältigen Kunstaktivitäten- für ältere Leute, betreuende Angehörigige und Pflegepersonal.

Ausstellung im Oktober:

Ikonenmalerei im Geschäft der Bestatterin und Grabrednerin Angelika Westphal (Hamburg)

Schulbildung:

1979 Realschulabschluss in Kiel; 1992 Berufliche Schulen in der Gellertstrasse Kiel (nebenberuflich): Abschluss Fachhochschulreife Sozialwirtschaft; 1996 bis 1999 Besuch des Städtischen Abendgymnasiums Kiel (nebenberuflich): 1999 Allgemeine Hochschulreife

1. Kind
07.08.2001 Geburt meiner Tochter (Am selben Tag erreichte 1947 Thor Heyerdahl nach 101 Seetagen auf der Kon-Tiki das Tuamotu Archipel)

2. Kind
14.01.2005 Geburt meines Sohnes (Am selben Tag wurde 1936 mein Vater geboren)

Durch meinen Mädchennamen "SKOP" ( übernommen in der Funktion als Künstlername) inspiriert, habe ich mich entschlossen, meinen künstlerisch-philosophischen Weg offiziell weiterzugehen. Die sieben Sprachen, mit denen ich mich näher befasse sind: Altisländisch, Deutsch, Englisch, Norwegisch sowie Griechisch, Latein und Französisch

Studium:

2001 Beginn des Studiums der Kunstgeschichte im SS 2001 an der CAU Kiel (Hauptfach Kunstgeschichte, Nebenfächer Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte), studienbegleitender Erwerb von PC-Kenntnissen im Bereich der Präsentation, der Bildbearbeitung und der Erstellung von Grafiken. Privater Erwerb von Kenntnissen der Websitepflege mit HTML und CSS.

Berufspraktikum von 2005 bis 2009 mit einer Ausstellungsvorbereitung zur Ausstellung "Arthur Haseloff als Erforscher mittelalterlicher Buchmalerei" mit Veröffentlichung und Erstellung eines Ausstellungskataloges zum Thema mittelalterliche Buchmalerei.

15.07.2009 Magistra Artium, danach Promotionsbeginn, Erfolgreiche Doktorprüfung 30.01.2017

2016 Doktorarbeit eingereicht. 10.07.2018 Approbation erhalten. Promotionstitel "Momme Nissen (1870-1943) Kunstmaler, Kunstkritiker und Netzwerker der niederdeutschen Heimatmalerei"

Sonstiges:

Gasthörerschaften an der CAU Kiel ab 1990: Altnordische Literatur, Germanistik, Osteuropäische Geschichte, Neuere Geschichte, Theologische Philosophie, Pädagogik, Kunstpädagogik.

Nebenberufliche Ausbildungen in der bildenden Kunst:

Anfang der 90er Jahre wurde ich Mitglied der Hamburger Malschule e. V. und bin seit dem Mitglied der "Freunde der Kunsthalle" (Hamburger Kunsthalle). An der Hamburger Kunsthalle besuchte ich Veranstaltungen, die historische Techniken, wie die Vergoldung aber auch moderne Techniken aus der freien Malerei oder der Fotografie sowie dem Film, zum Thema hatten. Auch die private Kunstschule in Hamburg Blankenese hat mir wesentliche Impulse im Bereich der freien Malerei vermittelt. Außerdem habe ich an diversen Veranstaltungen des Museumsdienstes Hamburg im Bereich Malerei und Grafik teilgenommen. Dem ersten Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, und seinen Verdiensten an der Entstehung einer norddeutschen Kunsterzieherbewegung, habe ich ein Kapitel in meiner Doktorarbeit gewidmet. 1999 habe ich an der Kunstschule Holbek in Dänemark Malerei und Bildhauerei aus dänischer Sicht kennengelernt. Aspekte einer lokal geprägten Kunst erhielt ich wiederum von dem Schleswig-Holsteinischen Landschaftsmaler Herbert Kruse (1916-2002) aus Molfsee. Im Zusammenhang mit den Anwendungsmöglichkeiten von Schlagmetallen, habe ich 2015 damit begonnen auch Ikonen zu malen und zu verstehen. Für meine Malerei bevorzuge ich ökologisch wertvolle und biologisch abbaubare Produkte. Zum Zwecke der Anwendbarkeit und Herstellungspraxis von natürlichen und synthetischen Farbstoffen habe ich Seminare an der Farbmühle Kremer im Allgäu gemacht, die sich unter anderem mit der Anwendung von historischen Pigmenten beschäftigten. Um meine Qualitäten als Dozentin im Bereich der Kunstvermittlung zu verbessern, besuche ich regelmäßig Veranstaltungen mit pädagogischen Inhalten. So habe ich Fortbildungen im Bereich der betreuten Ganztagsschule gemacht. In einer größeren Nachlassbearbeitung für das Land Schleswig-Holstein konnte ich 2014 meine alltagstauglichen Fähigkeiten als Kunsthistorikerin vorführen.

Meine Hobbys:

Ich spiele seit meinem 10. Lebensjahr akustische Gitarre. Die Musik steht dabei selbstverständlich mit den anderen Künsten im Zusammenhang. Die Beschäftigung mit "Zigeunermusik" zog in diesem Zusammenhang auch eine Auseinandersetzung mit sozialen Fragen nach sich.

Meine Doktorarbeit über "Momme Nissen (1870-1943) Kunstmaler, Kunstkritiker und Netzwerker der niederdeutschen Heimatmalerei "

Bauernstube mit Bauern

"Die Bildersuche beginnt

Nordfriesland. Momme Nissen war nicht nur einer der bekanntesten Maler Nordfrieslands, sondern auch der Neffe des Deezbüller "Friesenmalers" Carl Ludwig Jessen. Vor bald 70 Jahren ist Nissen verstorben. Sein Gesamtwerk war aber nie zusammengefasst worden. Doch daran wird gearbeitet. Seit zwei Jahren stellt sich Kunsthistorikerin Katja Brockmöller von der Christian-Albrechts-Universität Kiel diesem Mammutprojekt. Immer wieder kommt sie dafür auch nach Husum. Im Archiv des Nordsee-Museums stöbert sie, unterstützt von Projektleiter Dr. Sven-Hinrich Siemers, nach Werken Nissens. Jetzt bittet Katja Brockmöller die Husumer um Hilfe: "Wer hat Bilder oder Grafiken von Momme Nissen und kann so zu einem Bildband beitragen, den wir veröffentlichen wollen?" Brockmöller glaubt, dass ältere Nordfriesen den einen oder anderen Nissen zu Hause haben könnten. "Vielen ist es nicht geheuer, wenn ich direkt anfrage." Das Projekt "Momme Nissen" ist Teil ihrer Doktorarbeit und wird in Kiel von Prof. Dr. Christoph Jobst begleitet. "Wir haben Anhaltspunkte für rund 120 Bilder und Grafiken Nissens - etwa 30 davon werden im Museum in Husum aufbewahrt", weiß die 49-Jährige. Der Deezbüller malte "sein" Friesland und dessen Menschen. Nissen durfte als Katholik - sein Ordensname bei den Dominkanern war Benedikt - aber auch die Päpste Pius X. und Leo XIII. porträtieren. "Einige dieser Bilder sind in Besitz von Privatsammlern", vermutet Katja Brockmöller. Der Kölner Kardinal Fischer habe Momme Nissen die Möglichkeit verschafft, Papst Pius X. zu malen, erzählt die Kunsthistorikerin und zeigt uns eine Zeichnung mit dem Kardinal, dessen von Nissen gemaltes Bild wahrscheinlich verbrannt ist. Wer etwas zu dem Bildband beisteuern kann, sollte sich unter Telefon 04347/909964 melden."

Aus: Husumer Nachrichten vom 4. Oktober 2012, Wagner